Wenn Blogger komplett die Bodenhaftung verlieren…

…und dabei noch die Maske von ihrer Fratze ziehen

In der Dampferszene wird oft heiß diskutiert. Das findet nicht nur in Foren oder in Gruppen bzw. Sozialen Netzwerken, nein es findet auch unter Blogs und Online-Magazinen zum Thema Dampfen statt. Manchmal wird da recht „deutlich“ argumentiert, aber bisher war mir noch nicht aufgefallen, dass ein Blogger gegenüber einem anderen Blogger persönlich, verletzend und ehrabschneidend wird. Bisher!

Heute, am 08.12.2016 hat sich das geändert. Denn heute ist genau sowas passiert.

Der BLOGGER Joey Hoffmann war der Meinung, anlasslos über Kurbelursel und ihren Blog mered herzuziehen. Anlasslos meint jetzt nicht, dass es keinen Ursprung bzw. Bezugspunkt für seinen Artikel gäbe… es meint vielmehr, dass es für IHN keinen Grund gab, überhaupt auf den Artikel von Kurbelursel einzugehen, weil es IHN und SEIN BLOG (schön und gut, wenn er sein Projekt „Magazin“ nennt… es ist ein Blog… ein Magazin hat eine Redaktion… meist mit mehreren Redakteuren… „unsichtbare Freunde“ zählen nicht) in keiner Weise auch nur irgendwie betraf.

Was den Bezugspunkt anbelangt, zeugt es nicht gerade von übermäßiger geistiger Kapazität, wenn der mered-Artikel in solcher Art kritisiert wird. Aber mit dieser Fehleinschätzung steht er ja zum Glück nicht alleine da… es gab einige Kommentatoren, die auch noch einmal üben sollten, Texte zu lesen und zu verstehen (aber ok… Deutschland liegt ja bei den Lesefähigkeiten und beim Textverständnis bei der Pisastudie immer noch stabil 😀 im Mittelfeld… einstmals das Volk der Dichter, Denker und Erfinder… oje…). Wenn man fälschlicher Weise davon ausgeht, Kurbelursel übe Kritik an dem gesamten, heute erschienenen, Artikel der SZ, dann mag Kritik angebracht sein, weil sie ihn (zu dem Zeitpunkt noch) nicht gelesen hatte.

Wenn man aber in der Lage ist, auch nur den ERSTEN Satz ihres Artikels zu lesen

„Anlässlich einer im Internet auffindbaren Schlagzeile der Süddeutschen Zeitung über angebliches Gift aus den Dampfgeräten erfolgte dieser Leserbrief an die Redaktion.“

Anlass: eine Schlagzeile… es geht NICHT um den Artikel oder den Inhalt

Damit wäre das Thema schon zuende. Auf den Artikel müsste man nicht eingehen und vor allem nicht so tun, als bezöge sich der kritische Leserbrief von Kurbelursel auf den Inhalt des Artikels. Tut man das doch, wie Joey das macht, dann hat man den Satz schlicht nicht verstanden (ist ja auch mächtig kompliziert… und „Schlagzeile“ klingt ja auch beinahe wie „Artikel“) oder es wird aus boshafter Absicht getan. Letzteres zeugt dann von einem wirklich miesen Charakter.

Das allein ist schon ein Verhalten, dass sich für mich nicht gehört und das ich so noch nicht erlebt habe. Ein Disput, wie eingangs erwähnt, ist blogübergreifend immer möglich… ein positives Beispiel fand/findet gerade zwischen dem Dampfcafé, mered, der DDP und auch Lilith’s Blog statt… da gibt es auch teilweise abweichende oder konträre Meinungen, die auch energisch vertreten werden, aber es handelt sich um einen Dialog auf wohlerzogenem Niveau.

Zu dem Verhalten kommt dann aber auch noch die Form hinzu. Joey „Guru“ Hoffmann hat ja eine (wohl größtenteils auf Facebook agierende) Fangemeinde, die besonderen Gefallen an seiner kernigen und flapsigen Art findet. Das ist auch ok. Doch „kernig oder flapsig“ war das im Verhältnis zu Kurbelursel wahrlich nicht mehr.

Das fängt schon mal damit an, sich über Kurbelursels Verhalten in Hinblick auf ihre Personalien lustig zu machen und sie diesbezüglich irgendwie als „geistesgestört“ darzustellen. Dass sie nur an den Stellen, wo es aus rechtlichen Gründen absolut notwendig ist, mit ihrem Realnamen in Erscheinung tritt (den herauszufinden braucht man auch keine Guru-Geheimagenten-Ermittlergruppe, sondern nur ein wenig mehr Hirnzellen, als ein Regenwurm), hat Gründe, die der „gute“ Joey halt nicht kennt. Ist auch kein Beinbruch… man muss nicht alles wissen… aber die Gründe sind gut genug, um dieses Verhalten zu erklären. Zumindest tritt sie nicht als „multiple Persönlichkeit“ auf, wie andere Blogger.
Das war auf jeden Fall schon mal sehr (nett gesagt) unhöflich.

Darüber, dass er nicht in der Lage war, den ersten Satz des kritischen Leserbriefs im Sinn zu erfassen, habe ich schon geschrieben… sei’s drum.

Den Vogel schießt er aber damit ab, Kurbelursel ins Verhältnis zu Pegida, AfD, Reichsbürgern und „Wutbürgern“ *) zu setzen. Ich dachte (und denke) echt, er hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Das ist ja wohl der Gipfel der Unverschämtheit. Sind ihm die echten Argumente ausgegangen, dass er auf diesen Zug aufspringen muss? Mit dieser Äußerung hat er sich für alle Zeiten als auch nur halbwegs seriöser oder glaubwürdiger Schreiber disqualifiziert. Meinen Glückwunsch dazu! Ich denke, das werden einige, die ihn bislang für glaubwürdig und informativ gehalten haben, nun auch ähnlich sehen.

Was die in dem öffentlichen Bespucken einer anerkannten Dampf-Bloggerin und -Aktivistin untergeht, ist die – in meinen Augen – verschoben wahrgenommene Realität, wenn er zu dem SZ-Artikel (den ich gelesen habe… leider… die Studien auch… und diverse wissenschaftliche Kommentare zu diesen) schreibt „Der Artikel der SZ ist nämlich völlig in Ordnung und ausgewogen.“ Aber dazu dann mehr in meiner Stellungnahme dazu, die weitaus emotionaler ausfallen wird, als die von Kurbelursel (die sich eh nur auf die Schlagzeile bezog)… übrigens auch in Form eines offenen Leserbriefs.


*) Wutdampfer… ich kann’s nicht mehr hören

Wenn der Presse, etablierten Parteien oder Politikern oder anderen Personen des öffentlichen Lebens, die Argumente ausgehen, dann gibt es zwei Begriffe, die inflationär als Totschlagargument verwendet werden.

Passt einem die Meinung einer Privatperson nicht ins eigene Weltbild, dann ist das ein „Wutbürger“. Kein Bürger mit einer eigenen, abweichenden Meinung, nein ein „Wutbürger“. Also einer der sein Gehirn – so man ihm eins zugesteht – ausgeschaltet hat und nur noch quasi „animalisch“ reagiert. Der Mensch mit der eigenen(!) abweichenden(!) Meinung wird damit als (eventuell sogar „gefährlicher“) „Idiot“ in die Ecke gestellt. Nicht, weil es tatsächlich so ist, sondern, weil man kein vernünftiges Argument findet.

Passt einem die Meinung einer politischen Partei oder einer Organisation nicht ins eigene Weltbild, dann ist das ein „Populist“ (kann ich auch nicht mehr hören). Das sind dann „gefährliche Fanatiker“, die unsere Welt auf den Kopf stellen wollen und bekämpft werden müssen. Die Organisation mit eigener(!) abweichender(!) Meinung wird ins Abseits gestellt. Nicht, weil es tatsächlich so ist, sondern weil man kein vernünftiges Argument findet.

Schlimm daran ist, dass diese Vokabeln an Glaubwürdigkeit verlieren… selbst wenn sie einmal passend für eine Person oder eine Organisation wären.

„Wutdampfer“ fällt in die gleiche Kategorie von Begriffen argumentationsschwacher Menschen… achtet mal darauf, WER diese Begriffe verwendet. 😉

11 Replies to “Wenn Blogger komplett die Bodenhaftung verlieren…”

  1. Information … Wo ist die Information? Okay, ich kann mir jetzt so langsam einen Überblick verschaffen, wer was wo bei wem und wie weit wozu auch immer kritisiert hat … Verzeihung, das hat mehr Kraft gekostet, und war aufwändiger als notwendig. Bin tatsächlich nur ich so puristisch, dass für mich eine Meinung zu einem Thema mehr Gewicht hat, als die Meinung zu einer Person? Kann man sich seine Meinung zu einer Person nicht bitte gefälligst noch unbeeinflusst selber bilden? Muss man da seine Leser an die Hand nehmen, um neben der beurteilten Qualität einer Meinung noch die Qualität einer Person vorzukauen? Es tut mir leid, Du bekommst es ab Pepe – aber nicht, weil Du Pepe bist, sondern weil ich mir gerade Deinen Artikel gegeben habe …

    Was ist so schwer dabei, zu begreifen, dass das Thema wichtiger als der eigene Begriff vom jeweils anderen ist? Meine Güte, ich mag nicht jeden, und ich würde nicht mit jedem unbedingt einen Kaffee trinken, oder vertraut neben ihm im Bett liegen wollen. Ich mag mich aber auch nicht verstellen müssen, wenn denn dann jemand eine gute Idee hat, die es zu teilen wert ist. Bittere Kröten schmecken mir nicht. Ich mag sie nicht schlucken wollen, nur weil ich mich zu einem beliebigen früheren Zeitpunkt wegen Killefitz und Krimskrams von jemandem distanziert habe. Und ich würde selbst einen Kaffee trinken mit nicht gemochten Personen, wenn diese mich darauf ansprechen. Ob ich dann mit denen „ins Bett gehe“, überlasse ich der weiteren Entwicklung …

    Der Anstand gebietet es, solcherlei Dinge aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Wenn überhaupt, sind Schmähungen und persönliche Ansichten zu Personalien doch bitte etwas für einen Kommentar … Wenn überhaupt … Wenn nicht sogar nur etwas, dass man gepflegt privat austauscht. Denn hierdurch wird öffentlich nichts, garnichts trennendes aus der Welt geschafft.

    Da eine Meinung zu haben ein hohes Gut ist, sollte dieses Gut nicht dazu verkommen, die Meinung eines anderen – oder den jeweils anderen – herabzuwürdigen. Man sagt einfach seine Meinung, und gut ist. Man kennt seine eigene Meinung ja, und meint, die Meinung des anderen zu kennen, und bietet im Austausch für den Widerspruch dem Leser beides an. Eventuell gibt es die Hoffnung auf Aufklärung oder sogar eine gegenseitige Annäherung. Das Wechselspiel zwischen Argumentation und Gegenargumentation, Grund und These ist wichtiger, wertvoller, ergiebiger als die Schmähung bestimmter Verhaltensweisen oder gar die Schmähung bestimmter Personen.

    Persönliche Animositäten interessieren niemanden wirklich (es sei denn, man beabsichtigte die Bildung eines loyalen Clans durch einen neolithischen Keulenkampf, darauf ein dreifaches „Uggah“), der Wert liegt nur in der kurzfristigen Steigerung der eigenen Popularität und Anhängerschaft – die im schnelllebigen Internet mit seinen schnelllebigen Informationen ja nun auch nur die Illusion von Schall und Rauch sind. Treue und Vertrauen sind schwerer zu erarbeiten, bringen jedoch zuverlässige „Freundschaften“ hervor … Doch das Internet vergisst zudem nicht – und damit sind selbst die Möglichkeiten der Vergebung und Einsicht begrenzt. Und das Gesamtbild bleibt das eines irreparablen Kollateralschadens, den sich die Beteiligten leider meinen, selber ständig zufügen zu müssen.

    Das Gesicht zu wahren, und nicht die Beherrschung zu verlieren, auch wenn’s in den Fingern juckt … Fänd‘ ich meiner eigenen höchstpersönlichen und nicht zwangsläufig zu teilenden Meinung nach: Besser!

    Und danke, dass Du mich dies an der Stelle loswerden lässt. Ich bin bereits auf die unvermeidliche Antwort gespannt. Die Antwort auf: „Warum tust Du so etwas? Warum nimmst Du die gleiche Position ein, die Du anderen vorwirfst?“

  2. Wenn Du magst… kommt auch ne Antwort. 😉 😀

    Vorneweg… ich habe jetzt nicht das unangenehme Gefühl, wirklich schlimm was „abgekriegt“ zu haben. Und auch noch vorneweg… jeder hat hier jederzeit die Möglichkeit, seine Meinung loszuwerden.

    Warum tu ich sowas?

    Ich habe lange über dem Artikel gebrütet… Kritik an anderen Plattformen und Bloggern übe ich normalerweise eher dezent… zumindest aber auf einem halbwegs gesitteten Level.
    Der Guru war immer mal wieder Anlass für Artikel meinerseits, wo ich dann aber eher dezent auf ihn angesprochen habe und meinen Schwerpunkt eher darauf legte, seinen Scheiß, den er inhaltlich/sachlich verzapft hat, öffentlich mal ein wenig gerade zu rücken (gab ja einiges zu tun… hat zugenommen).

    Das erste Mal richtig Lust, vom Leder zu ziehen, hatte ich, als er das Ende von Aufgeschnappt „gefeiert“ hat… das Ende war für ihn folgerichtig, denn nur ER weiß ja überhaupt wie Internet und Publizieren funktioniert.
    Das war eine Reaktion darauf, dass Kurbelursel ab und an mal – wirklich gesittete, höfliche und begründete – Kritik am Guru geäußert hat. Das war nie persönlich und nie verletzend…
    Aber gut, im „auf andere pissen“ ist er echt nicht schlecht…

    Hab ich mir verkniffen… war es echt nicht wert.

    Mit dem ausgesprochen persönlich verletzenden Artikel zu Kurbelursel aber, musste ich mir auch einfach mal Luft machen. Ein Blog ist ja keine „Zeitschrift“ und keine „Wikipedia“, sondern auch mal dafür da, sich wirklich auszukotzen. Nun, das ist damit geschehen.

    Klar hoffe ich, dass vielleicht auch einige (wenige) andere feststellen, wes geistes Kind der Joey ist. Seine „Adepten“ (wohl vor allem bei FB) erreiche ich damit nicht… er ist ihr Held.
    Aber es gibt auch noch viel andere, die auf die oberflächlich zu sehende „Frisch- und Frechheit“ seines Schreibstils reinfallen und seine Beiträge „feiern“ oder teilen. Und wenn nur einer da mal aufwacht, freue ich mich… wenn nicht, ist es aber auch egal, weil das nicht die Intention meines Artikels war… das war nur „Luft-Machen“. Hat gut getan… und großen Schaden erwarte ich dadurch auch nicht.

    War auch der letzte Beitrag von mir, der sich unmittelbar mit dem „Guru“ befasst hat. Klar werde ich, wenn er wieder in seiner maßlosen Selbstüberschätzung seine Ahnungslosigkeit auf bestimmten Gebieten in Worte fasst und als „die Wahrheit“ anpreist, Artikel schreiben, wo ich das geraderücke oder zumindest eine andere Perspektive aufzeige… wer den Bezug erkennt… nun, der hat ihn erkannt… ich werde den Bezug jedoch nicht direkt aufzeigen.

    tldr;
    Er hat mit den beleidigenden und persönlichen Angriffen (ohne Not, weil es ihn gar nicht betraf, was Kurbelursel geschrieben hat) eine rote Linie überschritten… das wollte ich loswerden. Nicht mehr, nicht weniger!

    Warum nimmst Du die gleiche Position ein, die Du anderen vorwirfst?

    Sehe ich nicht so. Ich war deutlich… in meiner mir typischen Art, habe nicht „verklausuliert“ geschrieben, aber auf SEIN Niveau habe ich mich definitiv nicht begeben. Es sei jedem unbenommen, das anders zu sehen… die Gedanken sind frei.

    Böcke auf „Schlammschalcht“ habe ich schon lange nicht mehr… bin auch echt sauer auf den Guru, dass er mich (in meinen Augen) zu diesem Artikel überhaupt „genötigt“ hat.

  3. Hallo Udo, wir führen fort, was beim Guru begann. Kurbelursel hat ein Forum in dem jeder auch ohne Registrierung einen Kommentar abgeben kann. Joey wollte aber lieber einen eigenen Beitrag machen, der tief unter die Gürtellinie ging. Er hat keine Kommentarfunktion, warum weiß ich nicht. Jedoch lasse auch ich so eine Verunglimpfung nicht stehen. Warum nicht öffentlich antworten, wenn öffentlich auf jemanden eingeschlagen wird?

    So sehe ich das.

  4. Vielen Dank für die Antworten, @Lillith und Pepe …

    @Pepe … Ich habe tatsächlich nicht vom Niveau gesprochen. Ich meinte wirklich die Position, Informationen mit Seitenhieben zu servieren.

    @ Lillith … Das konnte ich mir bereits denken. Leider …

    @ all + Kurbelursel + Hoffmann + alle anderen da draussen …

    Ich persönlich finde es phantastisch, dass Euch die Möglichkeit gegeben ist, über „unser“ Thema zu schreiben. Es berührt mich nicht „nur mal eben so am Rande“, was ihr denkt, und was ihr schreibt. Euer Bewusstsein, mit Euren Anstrengungen eine perspektivische Wirkung hervorzurufen, ist eine echte Gabe.

    Sie wird verschwendet, indem man sich diesen Pieseligkeiten widmet.

    Ich weiß, ich neige zu Pathos und Appell. Ich erkenne jedoch in Hinsicht auf das Thema keinen Wettbewerb, sondern zur Zeit nur noch einen „Zerriss“. Es geht nicht um die bessere Meinung. Oder darum, wer sie wie gewitzt auch immer dem Leser nahebringt. Meiner Meinung nach geht es doch um die offene und ehrliche Aussprache dessen, was persönlich von Wichtigkeit ist.

    Indem man ausschließlich populär schreibt, erzielt man einen nur mäßigen Erfolg, großen Jubel, und bietet ausreichend Anlass zur Rezension. Diese Rezension darf bitte aber niemals über die Person erfolgen, sondern ausschließlich über das Thema. Sonst verschwimmt meiner Meinung nach der Gehalt der eigenen Information, und gerät in der Wahrnehmung zum Bashing. Solche, die bashen, die beissen, sich augenscheinlich verteidigen, werden als „Devensiv“ wahrgenommen. Denen geht augenscheinlich die Offensivität ihrer eigenen Gedanken vollkommen ab. Meiner Meinung nach isolieren sich solche Autoren, die andere niedermachen, selber. Sie isolieren sich zwar mit ihrer Gruppe, doch meistens sind sie dann im „Gros verbrannt“.

    Man kann jetzt entgegnen, dass ein differenziert lesender Mensch kein Problem damit haben dürfte, zwischen persönlichem Angriff und richtigstellendem Gedanken zu unterscheiden. Man kann aber auch dafür Sorge tragen, dass man seinem Leser die Notwendigkeit dieser Differenzierung gar nicht erst abverlangt.

    Bitte.

    Ich habe meine Gedanken hierzu auch noch einmal bei Facebook notiert:

    https://www.facebook.com/notes/udo-laschet/dampfen-%C3%BCber-steinzeitliches-verhalten/1348337861866611/

  5. + Ein Blog zeichnet sich vor allem durch zwei Dinge aus. Zum einen durch das Sendungsbewusstsein des Verfassers, der seine Meinung veröffentlichen möchte. Daher sind die Artikel üblicherweise in der ersten Person verfasst. Und zum zweiten dadurch, dass dies ohne wirtschaftliche Zielsetzung geschieht.
    Auch wenn die Grenzen zu einem Blog immer fließend sind, treffen diese beiden wichtigen Kriterien auf vapers.guru nicht zu.

    + Das es nur um die Schlagzeile ging habe ich verstanden und auch so im Artikel dargestellt. Genau das ist der Kritikpunkt.
    Über den Inhalt des Artikels der SZ habe ich zu Informationszwecken berichtet.

    + Ich habe „Kurbelursel“ weder als Geistesgestört dargestellt, noch habe ich sie in die politische Nähe der AfD oder anderen Gesetzt.

    + Ich beurteile ob ein Artikel journalistisch ausgewogen und handwerklich gut gemacht ist. Nicht ob er pro oder contra dampfen ist. Das sind zwei unterschiedliche Gesichtspunkte. Der Artikel der SZ hat alles, was man journalistisch erwarten darf.

    + Ein Wutbürger ist jemand, der emotional und damit faktenresistent argumentiert. „Postfaktisch“ ist gerade zum Wort des Jahres gekürt worden. Dabei ist es unerheblich, ob er von einer allgemeinen Meinung abweicht, oder wie seine Meinung ist.
    Was Populismus bedeutet ist definiert. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, diesen Begriff in dem Zusammenhang verwendet zu haben.

    + Da ich die Person hinter dem Pseudonym „Kurbelursel“ nicht kenne, kann ich sie gar nicht persönlich angreifen. Lediglich aufgrund der Informationen, die sie auch metakommunikativ preisgibt. Ich kann lediglich das beurteilen, was sie äußert. Das habe ich getan.
    Wir beurteilen ständig Politiker, Sportler oder andere Personen des öffentlichen Lebens. Offenbar gibt es aber innerhalb der „Community“ ein Mindsetting, bei dem „Dampf Aktivisten“ sich zwar selber öffentlich machen, aber keine Person des öffentlichen Lebens sind. Wo der Unterschied liegen soll ist mir nicht klar.
    „Anerkannte Dampf-Aktivistin“ ist für mich keine Instanz die irgendeine Bedeutung hätte. Das liegt sicher daran, dass ich offenbar eine völlig andere Wahrnehmung dieser „Dampf Community“ habe.

    + Zum widerholten male: Ich bin kein Guru. Das habe ich auch nie behauptet. Die Seite heißt so. Derzeit verfasse nur ich die Texte. Soweit ich das beurteilen kann habe ich keine eingebildeten Freunde. Bei der Seite hatte ich Hilfe von anderen und arbeite an der Option anderer Verfasser. Der Plural ist daher völlig in Ordnung, auch um von Bloggern zu differenzieren. Artikel die ich aus meiner sehr persönlichen Sicht schreibe, unterzeichne ich und markiere sie mit dem Schlagwort „Meinung“.

    Es gibt offenbar eine Erwartungshaltung bei „Dampferaktivisten“, dass nichts Negatives über das Dampfen gesagt werden darf. Und so gibt es bereits Kritik alleine an der Aussage, dass PG auch in Frostschutzmitteln enthalten ist. Womit sich Dampfer vielleicht abfinden sollten ist, dass es der Wahrheit entspricht. Und dass es damit auch ganz sicher nicht gegen journalistische und ethische Standards verstößt, das zu sagen. Das direkt als „manipulativ“ zu beurteilen ist fragwürdig.
    Die Überschrift ist manipulativ. Denn dazu sind Überschriften da. Zu Nichts anderem. Ich nutze das in meiner täglichen Arbeit ständig. Das tut jeder Journalist bei jedem Thema. Dagegen an zu gehen ist naiv.
    Bleibt bei einem „Websurfer“ nun ein Eindruck aufgrund der Überschrift hängen, dann ist das ein Problem seiner Medienkompetenz. Dem Journalisten daraus einen Vorwurf zu machen ist, als wolle man einem Maler vorwerfen dass er die Wände streicht.

    1. Ein Blog zeichnet sich vor allem durch zwei Dinge aus. Zum einen durch das Sendungsbewusstsein des Verfassers, der seine Meinung veröffentlichen möchte. Daher sind die Artikel üblicherweise in der ersten Person verfasst.

      Dann war der Artikel bei vapers.guru wohl ein Blogartikel:

      Ich zitiere mal: „Es passiert wirklich nicht oft, dass ich sprachlos bin.
      Sprache ist ein komplexer Vorgang. Oftmals ist es keine echte Sprachlosigkeit. Sondern die Unfähigkeit den Informationsgehalt, den man heraushauen will, situativ entsprechend anzupassen. Auch das passiert mir nicht oft.
      Einen dieser seltenen Momente hatte ich aber heute Morgen.“

      Ich habe „Kurbelursel“ weder als Geistesgestört dargestellt, noch habe ich sie in die politische Nähe der AfD oder anderen Gesetzt.

      Zitat aus dem Artikel: „Aber wenn jemand augenscheinlich so versessen darauf ist, sich Anonymität einzubilden, dann soll man das auch respektieren. Dass man paranoid ist, bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass keiner hinter einem her ist.“

      „Haben wir eigentlich mit Pegida, AfD, Reichsbürgern, Wutbürgern, Verschwörungstheoretikern und (nicht zu vergessen) Linksautonomen nicht genug Idioten im Netz unterwegs, die postfaktisch ihre Meinung in die Tastatur hauen und damit Stimmung machen? Sind wir tatsächlich von den neuen Medien so überfordert, dass wir trotz hunderte Jahre Zeitungswesen immer noch nicht die Funktionsweise von Überschriften verstanden haben? Ist die Kommunikation so verroht und niveaulos, so dass wir schon offene Leserbriefe zu Artikeln schreiben, die wir gar nicht gelesen haben? Sind wir von Storch und Künast schon so besoffen, dass wir meinen wir hauen mal die Meinung raus, zurücknehmen kann man ja immer noch?“

      Allein schon solche Formulierung in einem Artikel ÜBER Kurbelursel zu verwenden, hat doch definitv keinen Anderen Zweck, als sie damit in Zusammenhang zu bringen… ich mach mir doch die Hose nicht mit der Kneifzange zu…

      Ich beurteile ob ein Artikel journalistisch ausgewogen und handwerklich gut gemacht ist. Nicht ob er pro oder contra dampfen ist. Das sind zwei unterschiedliche Gesichtspunkte. Der Artikel der SZ hat alles, was man journalistisch erwarten darf.

      Ich empfehle folgende Lektüre (und dann mit dem Artikel der SZ in Zusammenhang bringen, bitte)

      Pressekodex

      Ziffer 1: Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde

      Ziffer 2: Sorgfalt

      Ziffer 7: Trennung von Werbung und Redaktion (allgemein zur SZ vielleicht mal HIER informieren: SZ-Leaks: Schleichwerbung für Steuerhinterziehung)

      Ein Wutbürger ist jemand, der emotional und damit faktenresistent argumentiert. „Postfaktisch“ ist gerade zum Wort des Jahres gekürt worden. Dabei ist es unerheblich, ob er von einer allgemeinen Meinung abweicht, oder wie seine Meinung ist.
      Was Populismus bedeutet ist definiert. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, diesen Begriff in dem Zusammenhang verwendet zu haben.

      Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich habe lediglich erläutert, weshalb mir diese Begriffe gegen den Strich gehen.

      Da ich die Person hinter dem Pseudonym „Kurbelursel“ nicht kenne, kann ich sie gar nicht persönlich angreifen.

      Zitat aus dem Artikel: Die Dampf-Bloggerin „Kurbelursel“ bestreitet einen großen Teil ihrer Freizeit damit, andere Medien zu lesen und zu besprechen. Der reale Name von Kurbelursel – die auf Facebook wieder unter anderem Pseudonym auftaucht – ist leicht rauszubekommen.

      Um jemanden PERSÖNLICH anzugreifen, muss man nicht den „Personalienblock“ kennen oder nennen. Wer mit Kurbelursel gemeint ist, ist kein Geheimnis und der Artikel richtet sich nur auf die Person „Kurbelursel“, egal, wie sie im richtigen Leben heißen mag.

      Zum widerholten male: Ich bin kein Guru. Das habe ich auch nie behauptet. Die Seite heißt so.

      Das habe ich anfangs sogar geglaubt (ich WEIß was man in Informatiker-Kreisen unter einem „Guru“ versteht… ich habe Informatik gespürt, als viele noch in Windeln mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gerannt sind)… inzwischen fühlt sich das aber nicht mehr so an, sondern eher im anderen Wortsinne.

      …markiere sie mit dem Schlagwort „Meinung“

      Nachhilfe: Ist ein Beitrag nicht als „Kommentar“ (=“Meinungsartikel“) erkennbar, so gehört diese Feststellung in eine Unterüberschrift und nicht in ein „Tag“, wenn man den Artikel unbedingt in der Rubrik(!) „News“ veröffentlichen will. Sauberer ist es, solche Artikel gleich in einer entsprechenden „Meinungs-Rubrik“ zu veröffentlichen. Alles andere ist Irreführung. Bei der eGarage gibt es zu diesem Zweck die Rubrik(!) „Tagebuch“, in der Nebelkrähe die Rubrik(!) „Kommentar“, bei vapers.guru… hmm…

      Es gibt offenbar eine Erwartungshaltung bei „Dampferaktivisten“, dass nichts Negatives über das Dampfen gesagt werden darf. Und so gibt es bereits Kritik alleine an der Aussage, dass PG auch in Frostschutzmitteln enthalten ist. Womit sich Dampfer vielleicht abfinden sollten ist, dass es der Wahrheit entspricht. Und dass es damit auch ganz sicher nicht gegen journalistische und ethische Standards verstößt, das zu sagen. Das direkt als „manipulativ“ zu beurteilen ist fragwürdig.

      Es gibt unter den „Dampferaktivisten“, aber auch unter den Otto Normaldampfern einfach nur die Erwartungshaltung, dass negative Inhalte auch belegbar und evtl. wissenschaftlich haltbar sind. Gleiches gilt für positive Informationen. Unbelegbare negative Infos unter Auslassung belegbarer positiver Infos, um ein Meinungsbild zu prägen, nennt man Propaganda. Das mögen sogar Nichtdampfer nicht wirklich.

      Sprachmanipulation ist die bewusste Veränderung von Sprache durch bestimmte Interessengruppen, die ihre Denkweisen oder Ideologie forcieren (fördern, verbreiten) oder durchsetzen wollen. Sprachmanipulation erfolgt über den Einsatz emotionaler, wertender oder interpretierender Sprachkomponenten und ist sowohl „Manipulation der Sprache als auch Manipulation durch Sprache. Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. Heidelberg, 1980, S. 854.

      Eine Form der Sprachmanipulation ist die Verwendung von Wörtern mit schwachem denotativem „Bedeutungskern“ und stark entwickelter konnotativer „Hülle“.

      Um zu erklären, was PG ist, muss man nicht sagen, dass es ein Frostschutzmittel ist… man könnte z. B. auch sagen, dass es das Feuchthaltemittel in Kaugummis ist. Frostschutzmittel wird als Begriff verwendet, um negative Assoziationen zu erzeugen. Käme jemand auf die Idee Salz oder Alkohol damit zu klassifizieren, dass es sich auch um Frostschutz- und enteisungsmittel handelt… z. B. in einem Artikel über Frühstückseier oder guten Rotwein?

      Die Überschrift ist manipulativ. Denn dazu sind Überschriften da.

      Diese Aussage zeugt von einer immens verschobenen Vorstellung journalistisch sauberer Arbeit.
      Überschriften sind nicht dazu da, manipulativ zu sein. Überschriften können reißerisch oder sensationsversprechend sein… das dient dazu, das Interesse des Lesers am Beitrag zu wecken. Eine manipulative Überschrift dient nur zur Meinungsbildung, ohne dass der Inhalt des Beitrags überhaupt noch gelesen werden muss.

      Bleibt bei einem „Websurfer“ nun ein Eindruck aufgrund der Überschrift hängen, dann ist das ein Problem seiner Medienkompetenz.

      Willkommen in der Realität… BILD wird gelesen und Facebook wird für das echte Leben gehalten… von einer brteiten Masse. Interessantes Beispiel für diese Tatsache (hab ich übrigens dank Kurbelursel gefunden): Warum User nur die Schlagzeile lesen

  6. Wir hatten das Problem – betrachte ich den historischen Maßstab – schon mehrfach, zuletzt in den 1960’iger Jahren. Man setzte Medienkompetenz beim Leser voraus, schrieb innerhalb der selbst zugestandenen Parameter als Journalist selbstverständlich objektiv (was ich dann in diesem Bezug gleichsetze mit „bei Nachfrage lässt sich alles erklären“), und *zack* … Plötzlich wurden aufgrund des radikal und massenhaft verbreiteten McCarthyismus zehntausende US-Amerikaner vor ein Komitee für antiamerikanische Aktivitäten zitiert. Einen Verdacht subjektiv zu pflegen, bedarf nur billiger Rhetorik und einer einzigen objektiven Information.

    Wenn ich Artikel für „meinen“ Zeitungsverlag schreibe, oder Leserbriefe, oder für Kolumnen in Papierzeitungen, dann befinde ich mich in einem vollkommen anderen Duktus und Modus, als wenn ich bei Facebook eine Notiz „agiere“ oder einen Beitrag kommentiere. Doch selbst in solchem Textwerk vermeide ich „argumenta ad homini“ weitestgehend. Der Umstand tritt zwangsläufig immer vor dem Menschen zurück, denn der Mensch ist immer (an-)greifbar.

    Arbeitet man als Journalist, ist die Erwartung einer Medienkompetenz beim Leser ein billiger Vorwand. Der Leser müsse schon verstehen, was er kritisiert. Wäre es da nicht direkt besser, so zu schreiben, dass der Leser etwas vollkommen unzweideutig versteht?

    Das klappt doch sonst auch, man bedient sich der Sprache der bevorzugten Zielgruppe, man kennt die Vorlieben der bevorzugten Zielgruppe, und treibt dann plötzlich wieder eine Sau durch’s Dorf – vollkommen offensichtlich, denn der kompetente Leser wird ja schon differenzieren (können). Mensch, Leute … Ich denke nicht, dass das noch lange komplikationslos so weitergehen kann. Der immaterielle Schaden ist bereits jetzt schon immens.

  7. Ihr Lieben,

    wir könnten jetzt ewig über solche Kleinigkeiten diskutieren. Ab wann eine paranoide Persönlichkeitsstörung anfängt, ob die SZ gegen den Pressekodex verstoßen hat oder was politische (!) Nähe bedeutet. Oder ob „Interesse wecken“ nicht auch Manipulation ist.
    Das sind aber alles Nebenkriegsschauplätze. Und inzwischen habe ich gelernt, dass es auch nichts bringt. Dieser Kleinkram ist nur Symptom für einen ganz anderen Konflikt. Den ich aus der IG-ED ja inzwischen kenne.

    Seit vapers.guru besteht muss ich mich gegen persönliche Angriffe erwehren. Angriffe, die so nicht erfolgen würden, wenn die Leute vor mir stehen würden. Ich bin recht sicher, das hat mit einem bestimmten Mindsettig bei denen zu tun, die mich angreifen.
    Und deshalb erreicht mich das auch überhaupt nicht. Ich verstehe es nicht. Ich bin auch herrlich unempfänglich für Subtext.

    Ich verstehe nicht, warum man jemanden nicht „persönlich“ angreifen darf, wenn doch die Kritik in seiner Person begründet ist. Ich verstehe nicht, wo ich die Bodenhaftung verloren haben soll. Ich verstehe nicht, welcher „Schaden“ angerichtet worden sein soll, oder warum etwas „komplikationslos weitergehen“ soll. Was überhaupt?

    Was mich daran nur nervt ist, dass ständig irgendwer hinter mir her läuft, und Dinge kritisiert, die völlig offensichtlich sind. Das beleidigt meine Intelligenz. Denn es zeugt von einer gewissen Naivität.
    Einige sollten doch mal wirklich ihr eigenes Bild überprüfen. Denn ich bin recht sicher, nicht nur unser Weltbild ist grundverschieden. Sondern auch die Intention warum wir tun was wir tun. Warum wir schreiben.

    Sollte wieder einmal jemand aus der „Dampfer Community“ so eine Aktion bringen, oder eine unsinnige Petition einreichen, oder irgendetwas anderes tun was ziemlich nach Dunning Kruger Effect aussieht, dann werde ich sicher wieder einen solchen Artikel verfassen.
    Ich wüsste nicht, warum nicht.

    Ich wollte dazu ein Statement abgeben, das habe ich getan.

    1. Dass sich v.g ständig gegen „Angriffe“ erwehren muss, entzog sich meiner Kenntnis. In den Kreisen, ich welchen ich mich aufhalte, gab es höchstens gesittete Kritik… das muss also dann doch in den „großen“ Foren oder bei Facebook stattfinden. Ist halt immer ne Frage der Umgebung.

      Mit Kritik muss man leben… „Angriffe“ sind nicht schön.

      Ansonsten werde ich selbstverständlich auch weiter „hinter vapers.guru aufräumen“, wenn mal wieder die „Rechtsabteilung“ des Blogs einen Blackout hatte oder „postfaktische“ 😉 😀 Meinungsartikel im Lichte einer Nachrichtenmeldung erscheinen.

      1. Dem Grunde nach ist es ja so, dass – sobald der Vorwurf auf die Person bezogen ist, oder als Vorwurf gegen die Person verstanden werden kann (argumentum ad homini) – die damit verbundene Information selber beeinträchtigt ist. Wenn man sich dazu zwingen kann, die Person selber vollkommen außer Acht zu lassen, macht man sich nicht zu sehr von der Persönlichkeit abhängig, die man sich nicht zu eigen machen will. Es ist vollkommen ausreichend, wenn man sich die Position dieser Person nicht zu eigen machen will. Alles andere ist unnötiger Ballast für die eigene Aussage.

        „Kritik“ bezieht sich immer auf einen „Umstand“. Eine Person ist kein Umstand, sie bewirkt „Umstände“. Nimmt eine Person keine Kritik an, lässt sich das nicht ändern. Was wieder ein „Umstand“ wäre.

        „Aufräumen“ ist gut. Es sorgt für Übersichtlichkeit und Klarheit.

        Das ist kein Subtext.

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